Basis einer weltweit konsistenten Markenführung ist die Verwendung eines Corporate Designs und die Nutzung eines Corporate Wordings (Terminologie). Um beide Disziplinen der Unternehmenskommunikation zu vereinfachen und zu automatisieren, kooperieren der Unternehmensbereich Language Technologies von SDL und Konzept-iX Software seit Anfang des Jahres 2010.
„Wir möchten klassische Hürden der Übersetzung, die sich durch die Layoutgestaltung mit InDesign ergeben, aufzeigen und sie damit vermeidbar machen“, das war für Petra Dutz (SDL Language Technologies) und Jörg Niestroj (Konzept-iX Software) der Ansporn, um zusammen den Leitfaden „Startklar für die effiziente Übersetzung“ zu entwickeln.
Das White Paper gibt einen Überblick über die „Fehler“, die bei der Gestaltung eines InDesign-Dokuments gemacht werden können, und anschließend den Einsatz von Translation-Memory-Systemen behindern. Mit den „Tipps und Tricks“ aus dem White Paper wird das reibungslose Zusammenspiel der Softwarelösungen SDL Trados Studio 2009 (Translation Memory-System) und publiXone (Publishing-Lösung zur Verarbeitung von InDesign-Dokumenten) ermöglicht.
Der Erstellungsprozess der Dokumente wird beschleunigt und eine deutliche Kostenreduktion tritt ein.

Die Arbeitsgrundlage von Translation-Memory-Systemen sind sogenannte Text-Segmente. Diese setzen sich i.d.R. aus Sätzen oder Abschnitten zusammen, die durch Interpunktion begrenzt werden. Ist bereits eine Übersetzung zu dem Segment vorhanden, wird diese vorgeschlagen. Mehrmalige Übersetzungen gleicher Inhalte entfallen. Qualität und Kontinuität bleiben so gewahrt, eine wesentliche Kostenersparnis tritt ein. Der unbedachte Einsatz von beispielsweise Formatierungen, Umbrüchen und Tabulatoren kann zu erheblichen Problemen bei der anschließenden Übersetzung und Weiterverarbeitung führen, denn sie können ein Segment unter Umständen unterbrechen. Der Ablauf des Zusammenspiels der Softwarelösungen von SDL Language Technologies und Konzept-iX Software gestaltet sich folgendermaßen:
Das mit InDesign erstellte Dokument wird in den publiXone-Workflow übergeben. Sobald die Version freigegeben ist, wird eine iXcopy-Datei erzeugt, die direkt mit SDL Trados Studio 2009 geöffnet werden kann. Die Translation-Memory-Technologie „nimmt ihre Arbeit auf“ und sucht nach bereits vorhandenen Übersetzungen für die erkennbaren sowie auch einzelnen Segmente des Texts. Ist die Übersetzung abgeschlossen, wird das Dokument über iXcopy und publiXone wieder zu InDesign zurückgeführt.

Werden in einem Dokument Formatierungen verwendet, die nur einzelne Wortgruppen betreffen und nicht einen kompletten Textrahmen, kann das Segment von SDL Trados Studio 2009 oftmals nicht mehr als zusammengehörig erkannt werden.
Wortgruppen und Satzteile, die eine Einheit bilden, sollten daher in einem Schritt formatiert werden. Die Verwendung von gespeicherten Stilvorlagen zur Formatierung, bringt somit zwei Vorteile mit sich:
Zum einen können Änderungen kurzfristig und einheitlich über eine Modifizierung der Stilvorlage vorgenommen werden und zum anderen kann das Translation-Memory-System ungehindert arbeiten.

Wie mit (den) anderen „Störenfrieden“ verfahren werden kann, zeigt der Leitfaden „Startklar für die Übersetzung“ übersichtlich, aber doch ausführlich genug, um einen reibungslosen Ablauf automatisierter Übersetzungen zu gewährleisten.

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